Xylit 2018-04-23T11:53:51+00:00
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Xylit

Prophylaxe aus der Natur.

Xylit ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der sich als Zuckeralkohol in der Rinde einiger Holzarten wie Birke, in vielen Obst- und Gemüsesorten findet und sogar im menschlichen Organismus von der Leber als Zwischenprodukt erzeugt wird. Seit etlichen Jahren wird Xylit nicht nur gerne als Zuckerersatz, sondern auch zur Kariesprophylaxe verwendet.

Xylit wird häufig als Birkenzucker oder Xylitol bezeichnet. Auch Pentanpentol, Xylose (von griechisch „xylon“ für Holz) oder E967 sind Namen für den natürlich vorkommenden Zuckeralkohol, der sowohl in pflanzlichen als auch in menschlichen Organismen gebildet werden kann.

Im Vergleich zum handelsüblichen Haushaltszucker weist Xylit vier entscheidende Vorteile auf:

  • Xylit hat eine antikariogene (Karies hemmende) Wirkung.

  • Xylit hat 40% weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker.

  • Xylit wird insulinunabhängig verstoffwechselt, beeinflusst dadurch kaum den Insulinspiegel und ist somit auch für Diabetiker geeignet.

  • Xylit ist bei Stoffwechselerkrankungen gut verträglich.

Xylit – Entdeckung
Es war tatsächlich ein Deutscher, der Xylit entdeckte: Der Nobelpreisträger Emil Fischer isolierte 1890 zusammen mit seinem Doktoranden Rudolf Stahel erstmals Xylit aus Buchenholzspänen und benannte es nach den griechischen Wort „xylon“ für Holz. In den Fokus der Wissenschaft geriet Xylit jedoch erst wieder, als es in den USA von Wissenschaftlern im Zwischenstoffwechsel des Menschen nachgewiesen werden konnte. Anfang der 1970er Jahre wurde Xylit in Finnland auf seine mögliche kariesreduzierende Wirkung untersucht, die in zwei klinischen Studien der Universität Turku belegt werden konnte.